...wie wir wissen, der "Mensch" hat seine einfachen und genauen Gesetze.
Jeder versucht seine Wünsche und Lüste zu kriegen und möchte seine Ängste und Schmerzen am liebsten vernichten. Einfach gesagt, nur das Lebensschicksal ist unterschiedlich, aber der Antrieb ist immer derselbe: das Glück finden und weit weg von dem was schmerzt. Selbstverständlich könnte ich die paar Prozent mehr Steuer und die sinnlose Buchhaltung auch ganz leicht verkraften. Aber, ...und da ist wieder dieses "aber", das immer meine kleine innere Stimme so großartig zustande bringt und mir zeigt, wo es weiter geht und nicht das Finanzamt. Anders gesagt: Deutschland ist ein freies Land mit ein paar Regeln und wenn dir diese nicht passen, wirst du auch nicht gezwungen zum Arbeiten. Du bist frei in Armut zu fallen oder auszuwandern. Diese paar Jährchen bis ich "zu alt" bin, werde ich auf jedenfalls Künstler bleiben. Deshalb zwingt mich das Verbot zum Arbeiten und das Finanzamt hinterher, zur Flucht aus Bayern in Richtung Österreich, fast so wie Ötzi vor 10000 Jahren. Also nicht Neues. ...aber warum dieses Verlangen nach etwas Unbestimmten? ...ich bin doch glücklich verheiratet, habe eine Tochter mit 14 Jahren, ein Haus, das volle Programm das 20 Jahre so mitbringen. Zudem mit über 30 000 Euro jährlich, eine stolzer Steuerzahler.

...wie wir wissen, das Gehirn hat eine rechte und eine linke Hälfte.
Die Linke ist mehr zuständig für spontane Intuitionen und die Rechte beschäftigt sich damit, diese zu überlegen, zu analysieren, um dann letztendlich alles zu überdenken. Sie hat es leicht das erste Gefühl zu unterdrücken. ...also ein prächtiges "ich". ..."Ich bin ja nicht blöd", denkt sich dieses und schon fühlt es, dass es ist und deshalb existiert - und alles anderes ist darum. Wir sind daher meistens beschäftigt alles zu beurteilen oder bestens zu lieben und kommen auf die Tatsache: ich bin - und die Welt ist darum. Dieses wäre in Ordnung, wenn nicht immer wieder mein himmlisches "ich" zu der etwas schrillen Behauptung käme: "ich bin dich." ...drei kurze Wörter, ...ein kurzer Satz, vielleicht verständlich, wenn man Trappatoni heißt, aber so "ich bin dich." - und dann einen Punkt - nein das geht nicht. Diese kitschigen Gedanken könnte ich sofort mit gewöhnlichen Überlegungen vergessen, aber warum diese angenehmen Gefühle von Freiheit und Kreativität, wenn diese drei Wörter durch meinen Kopf gehen?

Seit Neuem schreibe ich - so gut ich kann, gewissenhaft,
auch wenn ich nicht "mächtig" der Deutsche Sprache bin, ...meine Frau korrigiert. Deshalb die Site "ichbindich.de". Hier spreche ich über meinen Alltag und über meine Vorstellungen dieser Welt, was ich davon denke, was ich davon weiss. In diesen unsicheren Zeiten findet man von Allem, von Flugzeugen in den Türmen bis hin zu mächtigen Leuten, die unsere Welt so übel zurichten. In dieser Welt, in der fast nur das Wettrennen zum Reichtum und der Erfolg wichtig sind, rasen wir kopflos in eine Sackgasse. ...ich möchte auch nicht im Falschen sein, höre von seltsamen Energien, die in der Luft schweben und was dahinter steckt, lese und informiere mich. Ich beobachte das alles, besonders meinen Alltag, freue mich und zweifle ein bisschen.
...wer bin ich?


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